Gedanken zum ÖPNV-Anschluss, Teil 2

In der letzten Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses wurde ein Grundsatzbeschluss zur Verlängerung der Straßenbahn in Griesheim bis zum westlichen Ortseingang von allen Fraktionen befürwortet. Uneinig war man sich nur über den möglichen weiteren Verlauf der Tram. Ohne dies öffentlich zu erläutern, legte die Stadtregierung sich auf eine Trassenführung bis zur Westkreuzung oder nach Südwesten fest, eine Erschließung des Griesheimer Nordens wurde abgelehnt. Möglicherweise bietet diese Variante aber einige Vorteile, die man ohne eine ernsthafte Untersuchung nicht unter den Tisch fallen lassen sollte.

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Kultur in der Kulturscheune: „Rheinreise“

Zu einer musikalischen und literarischen Matinée lädt der Museumsverein am 17.6.2018 um 11.00 Uhr in die Kulturscheune auf dem Museumsgelände ein: Unter dem Titel „Rheinreise“ vollziehen fünf Künstler aus Rheinhessen mit dem Publikum eine künstlerische Reise an den Mittelrhein mit Bingen und St. Goar. Dabei werden Auszüge aus Victor Hugos Reisetagebuch seiner Rheinreise kombiniert mit romantischen Gedichten, kammermusikalischen Werken der Romantik und Eigenkompositionen.

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Gedanken zum ÖPNV-Anschluss von Griesheim

In manchen Dingen ist Griesheim richtig gut. In anderen Bereichen ist noch deutlich Luft nach oben. Beim Anschluss an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt beides: Die Bereiche entlang der Wilhelm-Leuschner-Straße haben durch die Straßenbahn eine Erschließungsqualität, die kaum noch zu verbessern ist und weit über dem Durchschnitt der Republik liegt. Im Norden und Süden der Stadt sieht es aber ganz anders aus. Tausende Einwohner sind hier überhaupt nicht an das Netz von Bussen und Bahnen angeschlossen und zwar so viele wie nirgendwo sonst in der Region.

Wie ist der aktuelle Stand einzuordnen ? Und: Ist der Antrag zur Straßenbahnverlängerung im Stadtparlament geeignet, die Situation zu verbessern? Welche Alternativen gäbe es?

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Zwischenstand: Anträge in die Ausschüsse überwiesen

Im letzten Beitrag hatte ich über drei städtebaulich wichtige Anträge im Stadtparlament informiert. Alle drei wurden in der Sitzung des Parlamentes am 30.5. jedoch nicht debattiert, sie wurden in die zuständigen Fachausschüsse überwiesen.

Das Thema Straßenbahnverlängerung wird daher im Umweltausschuss am 6.6.2018 um 18.00 Uhr behandelt, die Themen Zöllerhannes und Bezahlbarer Wohnraum / Baulandkataster werden im Stadtplanungsausschuss am 6.6.2018 um 19.00 Uhr besprochen.

Wichtige Themen im Stadtparlament am 30.5.2018

Soll in Griesheim bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden? Wie kann der Zöllerhannes mittelfristig erhalten werden?  Und: Soll die Straßenbahn nach Westen verlängert werden? Mit diesen städtebaulichen Fragen wird sich das Stadtparlament von Griesheim, in seiner Sitzung am nächsten Mittwoch, den 30. Mai 2018 ab 18.30Uhr beschäftigen.

Warum das wirklich wichtige Fragen sind, um welche Tragweite die Entscheidungen des Parlamentes haben, das lesen Sie im Folgenden:

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Jeder sollte eine zweite Chaussee erhalten

Wenn man in Griesheim von der „Chaussee“ spricht, dann ist die nahezu schnurgerade Straße von Darmstadt nach Wolfskehlen gemeint, die Griesheim der Länge nach durchzieht und die in weiten Teilen offiziell Wilhelm-Leuschner-Straße heißt. Sie ist für die Zwiebelstadt Aushängeschild, Verkehrsmagistrale und Innenstadt zugleich.

Dabei gab es neben dieser Straße bis in die 1960er Jahre eine zweite Chaussee auf Griesheimer Stadtgebiet, die zumindest verkehrlich gesehen die bedeutendere war.

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Die kürzeste Straßenbahnlinie Deutschlands – Die Linie 9A

Zwischen 1960 und 1976 hatte Griesheim eine eigene Straßenbahnlinie: Die Linie 9A. Sie pendelte zwischen der Wagenhalle und der Endhaltestelle Schule (heute Platz-Bar-le-Duc) und war nur ca. 695m lang. Damit dürfte sie die kürzeste Straßenbahnlinie Deutschlands gewesen sein. Doch wie kam dieses Kuriosum zustande?

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Ausstellung „Unsere Chaussee“

Offiziell heißt sie Wilhelm-Leuschner-Straße. Die Griesheimer nennen sie aber meistens „Chaussee“ oder einfach „Hauptstrooß“. In den beiden Namen spiegelt sich die Geschichte der Griesheimer Magistrale wieder.

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Sankt Stephan

Griesheim hat nur einen einzigen Stadtteil. Dieser trägt einen für die Region ungewöhnlichen Namen: Sankt Stephan. Benannt ist der Ortsteil nach dem ersten christlichen König von Ungarn. Wie kam diese Benennung zu Stande und wer war das eigentlich?

Um das zu klären, müssen wir Griesheim auf der Chaussee nach Osten verlassen.

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