Bauherr für eine Burg gesucht

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Griesheim im Hochmittelalter, Teil 2

Wenn wir uns fragen, ob es in Griesheim eine Burg gegeben haben könnte, dann müssen wir uns fragen, wer so etwas überhaupt gebaut haben könnte. Jeder Architekt kennt das: Ohne Bauherr keinen Bau. Aber wurden Burgen nicht von Kaisern, Königen oder wenigstens Grafen gebaut? Wurden von dort nicht Länder regiert oder wenigstens bedeutende Fernstraßen überwacht? Das gab es doch in Griesheim alles nicht…

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Eine Burg in Griesheim?

Modell einer Turmhügelburg
Modell einer Turmhügelburg

Griesheim im Hochmittelalter, Teil 1

In allen Nachbarorten von Griesheim gab es Burgen: In Büttelborn, in Pfungstadt, in Eschollbrücken, in Dornberg und in Darmstadt mindestens eine. In Wolfskehlen sogar zwei. Daher stellt sich schon rein aus statistischen Gründen die Frage, ob es so etwas in Griesheim nicht auch gegeben haben könnte. Auch der Heimatforscher Karl Knapp äußert in seinem Werk „Griesheim – Von der steinzeitlichen Siedlung zur lebendigen Stadt“ die Vermutung, eine solche Burg hätte es in Griesheim gegeben. Wir wollen also mal überlegen, was dafür und was dagegen spricht.

Fangen wir mit den Gegenargumenten an. (Dann haben wir das schon mal hinter uns.)

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Tour de Griesheim #1: Verschwundene Burgen, Flüsse und Villen

Lust auf eine Radtour? STADT.LAND.SAND wird hierzu zukünftig ein paar Tipps geben. Die erste Route führt dabei an zwei (oder drei) Burgen, einem größeren Fluss, der ältesten Kirche von Südhessen und einer römischen Villa vorbei. Leider ist jedoch keine dieser Attraktionen mehr zu sehen… Dafür bietet die Strecke aber weite Sicht, einen See, allerlei behufte Tiere, sumpfige Erlenwälder und einen Flugplatz.

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Zwei Landschaften – Zwei Ausflugstipps

In den Griesheimer Dünen
In den Griesheimer Dünen

Die Gemarkung von Griesheim gehört zu zwei Landschaften. Glauben Sie nicht? Ist aber so, auch wenn es tatsächlich nur sehr schwer zu erkennen ist, weil sie sich erst einmal optisch nicht so stark unterscheiden wie Berg und Tal. Zwei Landschaften – Zwei Ausflugstipps weiterlesen

Fünf Kilometer bis nach Frankreich

Fünf Kilometer von Griesheim bis nach Frankreich? Wie soll das denn gehen? Die Stadt abbauen und in die Südpfalz versetzen? Oder alle Städte und Gemeinden zwischen hier und dem Elsaß zwangseingemeinden? Nein, seien Sie doch mal realistisch! Nutzen Sie eine Zeitmaschine.

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Das doppelte Brückchen

Eine der landschaftlich interessantesten Stellen in der Griesheimer Umgebung ist die Gegend um die „Hohe Brücke“. Sie liegt nordwestlich der Stadt, ziemlich genau an der Stelle, an der sich die Gemarkungen der drei Städte Groß-Gerau, Riedstadt und Griesheim treffen. In dichten Wäldern, an Kanälen, neben Feuchtgebieten, auf Wiesen und Feldern ist man dort gefühlt fernab der Zivilisation. Im wahrsten Sinne des Wortes sagen sich dort Fuchs und Hase  Gute Nacht. Die Hohe Brücke selbst ist ein Baudenkmal aus dem 18. Jahrhundert. Ursprünglich war sie nicht das einzige Bauwerk in der Gegend, sie hatte eine Schwester: eine zweite Brücke stand wenige Meter weiter nördlich.

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B 26

Die Wilhelm-Leuschner-Straße wird von den Griesheimern auch „Hauptstroß“ oder „Chaussee“ genannt. In diesen beiden Bezeichnungen spiegeln sich die wichtigen Funktionen der Straße für die Zwiebelstadt wider. Zum einen bildet sie die heutige Griesheimer Innenstadt. Zum anderen ist sie aber eine wichtige Verkehrsverbindung mit entsprechender Belastung. Offiziell ist sie sogar eine Bundesfernstraße – genau gesagt die Bundesstraße 26. Doch wohin führt sie eigentlich?

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Kopfweiden

Wir haben das Glück, dass heute nahezu jedes Produkt in einer großen Auswahl zur Verfügung steht. Wenn es nicht im Supermarkt oder im Fachmarkt im Regal für uns bereitliegt, dann ist es doch wenigstens im Internet zu bestellen und kommt 24 Stunden später bei uns an.

Wir haben das Pech, dass heute nahezu jedes Produkt in einer großen Auswahl zur Verfügung steht. Denn dadurch haben wir ein bißchen verlernt, was Nachhaltigkeit ist.

Um sich das vor Augen zu führen, empfiehlt sich ein Besuch im Naturschutzgebiet Kühkopf.

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Die Königswahl bei Leeheim

Im Gegensatz zu unseren Vorfahren können wir uns heute glücklich schätzen, denn wir dürfen wählen. Ob Bürgermeister, Gemeindeparlamente, Kreistage, Landräte, Landtage, den Bundestag und das Europaparlament – alle diese Institutionen werden von uns, den Bürgern, durch Wahl bestimmt. Leider gibt es viele Zeitgenossen, die freiwillig auf dieses Mitbestimmungsrecht verzichten, einige sind da sogar stolz darauf. Dabei wird leider vergessen, wieviele Jahrhunderte, wieviel Blut und wieviel Mühen es gekostet hat, dass wir heute in einer Republik leben dürfen, in der ein Großteil der Erwachsenen das Wahlrecht besitzt.

Vor etwas mehr als 100 Jahren gab es Könige, Herzöge und Grafen, die über das Schicksal des Landes bestimmten. Sie wurden weder gewählt noch wenigstens von irgendjemandem bestimmt, sie bekamen ihr Amt durch ihre Herkunft, durch ihre Geburt.

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