Gedanken zum ÖPNV-Anschluss, Teil 2

In der letzten Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses wurde ein Grundsatzbeschluss zur Verlängerung der Straßenbahn in Griesheim bis zum westlichen Ortseingang von allen Fraktionen befürwortet. Uneinig war man sich nur über den möglichen weiteren Verlauf der Tram. Ohne dies öffentlich zu erläutern, legte die Stadtregierung sich auf eine Trassenführung bis zur Westkreuzung oder nach Südwesten fest, eine Erschließung des Griesheimer Nordens wurde abgelehnt. Möglicherweise bietet diese Variante aber einige Vorteile, die man ohne eine ernsthafte Untersuchung nicht unter den Tisch fallen lassen sollte.

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Gedanken zum ÖPNV-Anschluss von Griesheim

In manchen Dingen ist Griesheim richtig gut. In anderen Bereichen ist noch deutlich Luft nach oben. Beim Anschluss an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt beides: Die Bereiche entlang der Wilhelm-Leuschner-Straße haben durch die Straßenbahn eine Erschließungsqualität, die kaum noch zu verbessern ist und weit über dem Durchschnitt der Republik liegt. Im Norden und Süden der Stadt sieht es aber ganz anders aus. Tausende Einwohner sind hier überhaupt nicht an das Netz von Bussen und Bahnen angeschlossen und zwar so viele wie nirgendwo sonst in der Region.

Wie ist der aktuelle Stand einzuordnen ? Und: Ist der Antrag zur Straßenbahnverlängerung im Stadtparlament geeignet, die Situation zu verbessern? Welche Alternativen gäbe es?

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Jeder sollte eine zweite Chaussee erhalten

Wenn man in Griesheim von der „Chaussee“ spricht, dann ist die nahezu schnurgerade Straße von Darmstadt nach Wolfskehlen gemeint, die Griesheim der Länge nach durchzieht und die in weiten Teilen offiziell Wilhelm-Leuschner-Straße heißt. Sie ist für die Zwiebelstadt Aushängeschild, Verkehrsmagistrale und Innenstadt zugleich.

Dabei gab es neben dieser Straße bis in die 1960er Jahre eine zweite Chaussee auf Griesheimer Stadtgebiet, die zumindest verkehrlich gesehen die bedeutendere war.

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Die kürzeste Straßenbahnlinie Deutschlands – Die Linie 9A

Zwischen 1960 und 1976 hatte Griesheim eine eigene Straßenbahnlinie: Die Linie 9A. Sie pendelte zwischen der Wagenhalle und der Endhaltestelle Schule (heute Platz-Bar-le-Duc) und war nur ca. 695m lang. Damit dürfte sie die kürzeste Straßenbahnlinie Deutschlands gewesen sein. Doch wie kam dieses Kuriosum zustande?

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