Mit dem Bus in alle Welt, naja, zumindest ins Ried

Geschichte der Buslinien in Griesheim / Neu: Busse direkt nach Groß-Gerau oder Rüsselsheim

Das wichtigste Nahverkehrsmittel in Griesheim ist die Straßenbahn. Zwei Straßenbahnlinien bringen – tagsüber im 7,5-Minuten-Takt – tausende Fahrgäste zu Zielen in Griesheim und Darmstadt. Es gab aber bis vor kurzem drei Buslinien, die den Westen Griesheims mit Zielen im Ried verbanden. Seit Mitte 2016 ist noch eine vierte Linie hinzugekommen.

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Straßenschildertypen

Unterschiedliche Schilder zur Darstellung der Straßennamen waren ursprünglich in Griesheim montiert. Gerade weil das Ortsbild in vielen Vierteln der Stadt recht homogen ist, kommen den Schildern, die die Straßennamen anzeigen, ja eine recht große Bedeutung bei der Orientierung zu.

Aber warum gibt es verschiedene Typen?

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Ein Stück Griesheim verschwindet

Die Ecke Pfungstädter Straße / Hintergasse wird durch ein stattliches Gebäude geprägt, das in der Griesheimer Geschichte durchaus eine kleine Rolle gespielt hat. Die Alte Post ist darüber hinaus nach dem Abbruch des alten Schulhauses schräg gegenüber und der Kriegszerstörung von Teilen des Ortes der letzte Vertreter des klassizistischen Baustiles in Griesheim. Doch ihre Tage sind gezählt.

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Eine Entscheidung für die Vergangenheit und gegen die Zukunft

Der Abstieg der Stadt Mainz im späten Mittelalter

Als Landeshauptstadt mit etwa 200.000 Einwohnern und als Sitz einer Universität hat Mainz heute eine gewisse Bedeutung auf nationaler Ebene. Die Stadt spielt aber keine führende Rolle unter den deutschen Städten mehr. Das war nicht immer so. Im Mittelalter war Mainz nicht nur größer als Frankfurt am Main, sondern eine der bedeutendsten Städte des damaligen Reiches. Diese Rolle wurde durch rückwärtsgewandte und egoistische Entscheidungen verspielt.

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Die kürzeste Autobahn Deutschlands

Wo Griesheim überall Spitzenreiter ist

Griesheim ist keine graue Maus. In manchen Bereichen ist Griesheim sogar ganz vorne mit dabei – wenn nicht gar Spitzenreiter. Wußten Sie zum Beispiel, dass die kürzeste Autobahn Deutschlands in Griesheim verläuft?

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Ein Weg wandert

Der Hausweg und das Griesheimer Haus

Heute ist der 6.6.2016 und gestern fand der Kreiswandertag statt. Diesmal in Griesheim. Normalerweise ist es ja der Wanderer, der wandert. Deshalb heißt er ja so. Und der Weg, auf dem er wandert (also der Wanderer), der bleibt an Ort und Stelle (also der Weg). Außerdem wandert der Wanderer einen Weg von A nach B, und die Distanz von A nach B ist meist größer als 0. Sonst würde das ganze Wandern ja keinen Sinn machen.

Aber in Griesheim gibt es einige Besonderheiten. Hier gibt es nämlich einen Weg, der selber gewandert ist. Und durch diese Wanderung verkürzte sich die Strecke von A nach B (oder genauer gesagt von Griesheim nach Darmstadt) von etwa sieben Kilometer auf null. Und das auch noch quer zum Weg…

Wie das geht, lesen Sie hier.

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Vor der Kaserne, vor dem großen Tor

Das Griesheimer Wirtschaftsviertel

Vor der Kaserne, vor dem großen Tor, stand eine Laterne und steht sie noch davor, so wollen wir uns da wiedersehen…„, so beginnt das Lied „Lili Marleen“ von Lale Andersen. Es wurde 1939 veröffentlicht und erlangte große Popularität während des Zweiten Weltkrieges, erstaunlicherweise auf deutscher wie auch auf alliierter Seite. Es handelt von der Hoffnung eines Soldaten, dem Krieg zu entkommen und wieder seine Geliebte treffen zu können.

Das „große Tor“ in dem Lied ist dabei kein kompliziert zu entschlüsselndes poetisches Bild der Verbindung bzw. Trennung des soldatischen und des zivilen Lebens. Vielmehr konnte jeder Soldat sich so ein Tor ziemlich gut vorstellen, gehörte es doch ganz real zum Bild jeder Kaserne. Innerhalb dessen hatte man zu funktionieren, musste sich als unbedeutendes Zahnrad in die zuweilen tödliche Maschinerie einfügen. Außerhalb durfte man Mensch sein. Dies zeigt sich bei jeder Kaserne auch baulich: Innerhalb war alles funktional geordnet, sozusagen in Reih´ und Glied. Außerhalb des Kasernentores liegen meist bunte und ungeplante Ansammlungen von Gebäuden, in denen die Soldaten das Menschsein ausleben konnten.

Das war vor der Kaserne am Griesheimer Sand genauso wie bei römischen Kastellen.

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