Architekten haben´s schwerer als Handwerker…

…meinen zumindest die Steinmetzen der Kirche Saints-Pierre-et-Paul in Wissembourg.

Wer das Glück hat, an einer Stadtführung des Office de Tourisme teilzunehmen, der wird wahrscheinlich auch die ehemalige Abteikirche der 8.000-Einwohner-Stadt besuchen. Natürlich kann man dies auch ohne Führung tun – man verpasst dann nur einiges.

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Ein Stück Griesheim verschwindet

Die Ecke Pfungstädter Straße / Hintergasse wird durch ein stattliches Gebäude geprägt, das in der Griesheimer Geschichte durchaus eine kleine Rolle gespielt hat. Die Alte Post ist darüber hinaus nach dem Abbruch des alten Schulhauses schräg gegenüber und der Kriegszerstörung von Teilen des Ortes der letzte Vertreter des klassizistischen Baustiles in Griesheim. Doch ihre Tage sind gezählt.

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Eine Entscheidung für die Vergangenheit und gegen die Zukunft

Der Abstieg der Stadt Mainz im späten Mittelalter

Als Landeshauptstadt mit etwa 200.000 Einwohnern und als Sitz einer Universität hat Mainz heute eine gewisse Bedeutung auf nationaler Ebene. Die Stadt spielt aber keine führende Rolle unter den deutschen Städten mehr. Das war nicht immer so. Im Mittelalter war Mainz nicht nur größer als Frankfurt am Main, sondern eine der bedeutendsten Städte des damaligen Reiches. Diese Rolle wurde durch rückwärtsgewandte und egoistische Entscheidungen verspielt.

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Die Griesheimer Kirchenkanzel – in Weiterstadt

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Die qualitätvolle Renaissancekanzel stammt urprünglich aus Griesheim

Kleiner Nachtrag zum Artikel über die Weiterstädter Kirche:

In der Kirche ist nämlich noch eine interessante Kanzel aus dem frühen 17. Jahrhundert erhalten. Diese war nicht Teil der ursprünglichen Ausstattung – laut dem Griesheimer Heimatforscher Karl Knapp stammt sie aus der Lutherkirche in Griesheim. Nach der Renovierung derselben gaben die Griesheimer die nicht mehr benötigte Kanzel an die Weiterstädter ab. Die Übergabe fand westlich des Gehaborner Hofes statt – das dortige Flurstück heißt heute „Kanzeleck“.

Ein römisches Denkmal in Weiterstadt

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Römischer Grabstein an der Weiterstädter Kirche

Im letzten Artikel habe ich mal eben ein bekanntes römisches Fundstück für Griesheim gekapert und den Weiterstädtern entrissen. Weiterstadt hat aber weiterhin einen weiteren römischen Fund zu bieten. Und als absolute Besonderheit ist dieser sogar frei zugänglich – die meisten anderen Zeugnisse der römischen Epoche in Südhessen liegen dagegen in der Erde, in Museen, in Archiven und leider auch in diversen Vitrinen von Raubgräbern und Geschichtsdieben.

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Das eine Land deckt ihn mit Erde, das andere gab ihm das Leben

IMG_5906Die bisher bedeutensten archäologischen Entdeckungen auf Griesheimer Gebiet waren die fränkischen Funde in der Rückgasse. Viele der gemachten Funde finden sich heute im Landesmuseum in Darmstadt. Ebenfalls dort, in der römischen Abteilung findet sich eine weitere Entdeckung von einer gewissen Bedeutung: Der „Grabstein“ des Clodius Perigenes, erschlagen von Räubern.

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Gedanken zum ÖPNV-Anschluss, Teil 2

In der letzten Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses wurde ein Grundsatzbeschluss zur Verlängerung der Straßenbahn in Griesheim bis zum westlichen Ortseingang von allen Fraktionen befürwortet. Uneinig war man sich nur über den möglichen weiteren Verlauf der Tram. Ohne dies öffentlich zu erläutern, legte die Stadtregierung sich auf eine Trassenführung bis zur Westkreuzung oder nach Südwesten fest, eine Erschließung des Griesheimer Nordens wurde abgelehnt. Möglicherweise bietet diese Variante aber einige Vorteile, die man ohne eine ernsthafte Untersuchung nicht unter den Tisch fallen lassen sollte.

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