Vor einigen Tagen hatte ich abends die Gelegenheit, einen kleinen Schlenker in die Griesheimer Dünen zu unternehmen. Einer der letzten Artikel handelte ja bereits von der dortigen Übungsfestung, von der laut Luftbild noch Reste erhalten sind. Vor Ort war ich überrascht, wie gut man die Anlage noch erkennen kann.
Kategorie: Ausflugstipps
Moderner Luxus?
Die neue Stadtbibliothek Bad Vilbel
Viele Städte müssen die sogenannten freiwilligen Leistungen drastisch einkürzen. Hintergrund ist die Änderung der Hessischen Verfassung vor einigen Jahren, bei der in einer Volksabstimmung beschlossen wurde, die Haushalte im Land und in den Gemeinden auszugleichen – sprich: nicht mehr auszugeben als einzunehmen. Dies hat für manche Gemeinden dramatische Folgen. Die Kommunalaufsicht genehmigt defizitäre Haushalte nur noch dann, wenn so ziemlich alle freiwilligen Leistungen der Gemeinde gestrichen wurden und nur noch die Pflichtaufgaben der Gemeinde übrig sind. Aber was sind eigentlich die freiwilligen Leistungen?
Antiker Luxus
Südhessen, die Wetterau und der Rheingau gehörten etwa ab dem Jahr 115-120 zum römischen Staatsgebiet. Schon vorher hatte die antike Supermacht Einflüsse im Vorfeld von Mainz geltend gemacht. Bis zum Fall des Limes etwa im Jahr 260 entstanden neben diversen Siedlungen auch zahlreiche einzeln liegende Höfe. Die weitaus meisten dienten als landwirtschaftliche Betriebe mit bescheidener Ausstattung. So ein Hof wird als Villa Rustica bezeichnet. Einige von ihnen besassen zwar eine Fußbodenheizung oder sogar eigene Badeanlagen.
Bei ganz wenigen Villen wurden Ausstattungen gefunden, die auf einen großen Reichtum des Besitzers und den damit verbundenen Luxus hinweisen. Ein einzigartiges Beispiel ist hier ein Mosaik, das man sowohl im Landesmuseum in Darmstadt als auch in Bad Vilbel bewundern kann.
Bar-le-Duc
Die ungleiche Schwester
Griesheim ist mit vier europäischen Städten verschwistert: Wilkau-Haßlau in Sachsen, Gyönk in Ungarn, Pontassieve in Italien und Bar-le-Duc in Frankreich. Letztere ist wohl die bekannteste der Gruppe, was nicht zuletzt daran liegt, dass der Platz-Bar-le-Duc an prominenter Stelle den Namen der französischen Schwester häufig ins Bewusstsein ruft.
Doch wie ist es da eigentlich, in Bar-le-Duc? Vorneweg sei die Frage so beantwortet: anders.
Warum in die Ferne schweifen wenn das Griesheim liegt so nahe?
OK, es gibt sicher eine ziemlich lange Liste von möglichen Antworten auf die Frage. Aber mal im Ernst. Haben Sie sich den alten Ortskern von Griesheim einmal bewusst angeschaut?
Warum in die Ferne schweifen wenn das Griesheim liegt so nahe? weiterlesen
Architekten haben´s schwerer als Handwerker…
…meinen zumindest die Steinmetzen der Kirche Saints-Pierre-et-Paul in Wissembourg.
Wer das Glück hat, an einer Stadtführung des Office de Tourisme teilzunehmen, der wird wahrscheinlich auch die ehemalige Abteikirche der 8.000-Einwohner-Stadt besuchen. Natürlich kann man dies auch ohne Führung tun – man verpasst dann nur einiges.
Am anderen Ende: Babenhausen

Griesheim liegt im Landkreis Darmstadt-Dieburg, und zwar ganz im Westen. Am anderen Ende des Kreises liegt Babenhausen, fast schon in Bayern. Trotz der 36km Strecke lohnt sich der Besuch!
Ein Besuch in der Urzeit
Die Grube Messel

Vor etwa 46 Millionen Jahren sah es in Griesheim ein bisschen anders aus als heute. Es gab keine Menschen ebensowenig wie die meisten Tiersorten, die wir heute kennen. Es gab aber auch keine Dinosaurier mehr, die waren schon seit einiger Zeit verschwunden.
Das karolingische Griesheim (Ausflug nach Lauresham / Lorsch)
Ich denke jeder von Ihnen, sehr verehrte Leserschaft, fragt sich beinahe täglich: Wie um alles in der Welt sah eigentlich Griesheim in der karolingischen Zeit aus?
Diese Frage kann nun wirklich sehr anschaulich beantwortet werden. Alles was man tun muß, ist, sich nach Lorsch, genauer gesagt nach Lauresham, zu begeben.
[mappress mapid=“3″]
Das karolingische Griesheim (Ausflug nach Lauresham / Lorsch) weiterlesen
Wie so ein Ortsherr wohnt – Beispiel Amorbach

Griesheim im Hochmittelalter, Teil 7
Ein Vertreter einer Turmburg bzw. eines Wohnturmes, wie wir sie in den Artikeln über Holzheim und Eschelbronn gesehen haben, hat sich doch erhalten. Das sogenannte Templerhaus in Amorbach.
