Wachstumsdruck

380.000 neue Wohnungen werden in Deutschland gebraucht – jährlich. Diese Zahl meldete das Online-Magazin MeisterTipp am 28.6.2016 unter Berufung auf eine aktuelle Studie des Institutes der deutsche Wirtschaft (IW) in Köln. Davon würden aber nur etwa 250.000 gebaut. Gleichzeitig liest man, dass durch den Brexit mindestens 20.000 Arbeitsplätze der Bankenbranche nach Frankfurt verlagert werden könnten.

Was bedeuten diese Zahlen für Griesheim?

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Die Rheingau-Connection

Wirtschaftlich gesehen ist Griesheim heute ziemlich stark auf Darmstadt ausgerichtet. Eine wichtige Rolle spielen natürlich auch der Kern der Rhein-Main-Region mit Frankfurt, Wiesbaden und Mainz, etwas weniger der Rhein-Neckar-Raum mit Mannheim und Heidelberg. Die Rolle des Rheingaus für Griesheim dagegen ist keine wirtschaftliche, sondern eher eine touristische: die schönen Städte mit ihren kulturellen, landschaftlichen und weinbautechnischen Reizen bieten sich für einen Wochenendausflug an.

Im Mittelalter dagegen gab es eine Zeit, in der Griesheim und Teile des Rieds ein wichtiger Bestandteil des Rheingauer Wirtschaftssystems waren.

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Straßenschildertypen

Unterschiedliche Schilder zur Darstellung der Straßennamen waren ursprünglich in Griesheim montiert. Gerade weil das Ortsbild in vielen Vierteln der Stadt recht homogen ist, kommen den Schildern, die die Straßennamen anzeigen, ja eine recht große Bedeutung bei der Orientierung zu.

Aber warum gibt es verschiedene Typen?

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Ein Stück Griesheim verschwindet

Die Ecke Pfungstädter Straße / Hintergasse wird durch ein stattliches Gebäude geprägt, das in der Griesheimer Geschichte durchaus eine kleine Rolle gespielt hat. Die Alte Post ist darüber hinaus nach dem Abbruch des alten Schulhauses schräg gegenüber und der Kriegszerstörung von Teilen des Ortes der letzte Vertreter des klassizistischen Baustiles in Griesheim. Doch ihre Tage sind gezählt.

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Die Griesheimer Kirchenkanzel – in Weiterstadt

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Die qualitätvolle Renaissancekanzel stammt urprünglich aus Griesheim

Kleiner Nachtrag zum Artikel über die Weiterstädter Kirche:

In der Kirche ist nämlich noch eine interessante Kanzel aus dem frühen 17. Jahrhundert erhalten. Diese war nicht Teil der ursprünglichen Ausstattung – laut dem Griesheimer Heimatforscher Karl Knapp stammt sie aus der Lutherkirche in Griesheim. Nach der Renovierung derselben gaben die Griesheimer die nicht mehr benötigte Kanzel an die Weiterstädter ab. Die Übergabe fand westlich des Gehaborner Hofes statt – das dortige Flurstück heißt heute „Kanzeleck“.

Das eine Land deckt ihn mit Erde, das andere gab ihm das Leben

IMG_5906Die bisher bedeutensten archäologischen Entdeckungen auf Griesheimer Gebiet waren die fränkischen Funde in der Rückgasse. Viele der gemachten Funde finden sich heute im Landesmuseum in Darmstadt. Ebenfalls dort, in der römischen Abteilung findet sich eine weitere Entdeckung von einer gewissen Bedeutung: Der „Grabstein“ des Clodius Perigenes, erschlagen von Räubern.

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Gedanken zum ÖPNV-Anschluss, Teil 2

In der letzten Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses wurde ein Grundsatzbeschluss zur Verlängerung der Straßenbahn in Griesheim bis zum westlichen Ortseingang von allen Fraktionen befürwortet. Uneinig war man sich nur über den möglichen weiteren Verlauf der Tram. Ohne dies öffentlich zu erläutern, legte die Stadtregierung sich auf eine Trassenführung bis zur Westkreuzung oder nach Südwesten fest, eine Erschließung des Griesheimer Nordens wurde abgelehnt. Möglicherweise bietet diese Variante aber einige Vorteile, die man ohne eine ernsthafte Untersuchung nicht unter den Tisch fallen lassen sollte.

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