Das doppelte Brückchen

Eine der landschaftlich interessantesten Stellen in der Griesheimer Umgebung ist die Gegend um die „Hohe Brücke“. Sie liegt nordwestlich der Stadt, ziemlich genau an der Stelle, an der sich die Gemarkungen der drei Städte Groß-Gerau, Riedstadt und Griesheim treffen. In dichten Wäldern, an Kanälen, neben Feuchtgebieten, auf Wiesen und Feldern ist man dort gefühlt fernab der Zivilisation. Im wahrsten Sinne des Wortes sagen sich dort Fuchs und Hase  Gute Nacht. Die Hohe Brücke selbst ist ein Baudenkmal aus dem 18. Jahrhundert. Ursprünglich war sie nicht das einzige Bauwerk in der Gegend, sie hatte eine Schwester: eine zweite Brücke stand wenige Meter weiter nördlich.

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Jede Menge Bahnen

Dritter Teil des Griesheim-Erklär-Comics

Griesheim ist eine ausgeprochene Straßenbahnstadt. Die meist orange-weiß-blauen Bahnen prägen das Bild der Stadt, stellen eine Verbindung im Sieben-Minuten-Takt nach Darmstadt und zu dessen Hauptbahnhof her. Für viele Zugezogene war die Bahn dabei ein wichtiges Kriterium für die Wahl Griesheims als ihren Wohnort.

Die meterspurige elektrische Straßenbahn ist derzeit das einzige schienengebundene Verkehrsmittel in der Stadt. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt aber: Es gab in Griesheim nicht nur eine, sondern viele verschiedene Bahnsysteme bzw. Strecken. Und ein Blick in die Zukunft zeigt: Es wird womöglich ein weiteres System hinzukommen.

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Nordring, Westring, Südring… OSTRING?

Das Griesheimer Straßennetz ist geprägt durch eine Magistrale, die die Stadt gradlinig durchquert und wird ergänzt durch ein Ringsystem, das jedoch im Griesheim Südosten nicht geschlossen ist. Durch weitere städtebauliche Entwicklungen könnte dies in Zukunft zum Problem werden. Gibt es dazu Lösungsmöglichkeiten?

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Historische Leberflecken

Bei der Suche nach Spuren nach der vergessenen Eisenbahnstrecke nach Sankt Stephan haben Manfred Alvarez Hernandez und ich noch eine weitere kleine Entdeckung gemacht: Einen Hinweis auf einen historischen Vorläufer der sogenannten „Leberflecken“, die Verkehrsinseln im Verlauf der Wilhelm-Leuschner-Straße in Griesheim.

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Die vergessene Eisenbahnstrecke nach St. Stephan

Das Griesheimer Stadtgebiet wurde einst von drei voneinander unabhängige Bahnstrecken erschlossen. Von ihnen ist bis heute nur noch die schmalspurige Straßenbahnstrecke erhalten. Anfang der 1990er Jahre wurden im Norden der Stadt der Rest der einstigen normalspurigen Bahnstrecke von Darmstadt über Griesheim nach Worms abgebaut.

Dass es aber noch eine dritte Eisenbahntrasse nach Griesheim gab, ist dagegen in Vergessenheit geraten.

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Brücken bauen

Ein Fahrrad-Highway von Griesheim nach Darmstadt

Griesheim mit fast 30.000 Einwohnern und Darmstadt mit über 150.000 Einwohnern sind direkte Nachbarstädte. Trotzdem sind die sie nicht gut miteinander vernetzt. Die beiden Autobahnen, die zwischen den Städten liegen, wirken wie eine Mauer. Dabei wird der direkte Verkehr zwischen den beiden Orten hauptsächlich über eine einzige Brücke im Zuge der B26 abgewickelt.

Gerade im Hinblick auf das immer noch andauernde Wachstum beider Städte wird es aber in Zukunft mehr Verkehr geben. Als Autofahrer ist es meist kein Problem, einen Umweg in Kauf zu nehmen. Um aber den steigenden Verkehr auf umweltfreundlichere Alternativen umzuleiten, muss man zum Beispiel beim Radverkehr auch über zusätzliche, direktere Verbindungen nachdenken.

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Auf Schienen über den Rhein

Griesheim ist an das Schienennetz der Darmstädter Straßenbahn angeschlossen. Diese bietet aber ausschließlich Fahrten in Richtung Osten an, zumindest außerhalb von Streikzeiten. In Richtung Westen gibt es vier Buslinien, sie fahren z.B. nach Gernsheim, nach Riedstadt, nach Groß-Gerau oder nach Rüsselsheim. Über den Rhein führt keine von ihnen. Man kann lediglich von einer Haltestelle in Geinsheim  oder in Gernsheim eine Rheinfähre zu Fuß erreichen – einen ordentlichen Fußmarsch voraus gesetzt. Dabei war vor mehr als 100 Jahren sogar eine Schienenverbindung von Griesheim nach Rheinhessen im Gespräch.

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90 Jahre Straßenbahn in der Innenstadt

 

Als am 12.10.1926 die elektrische Straßenbahn ihren Dienst aufnahm endete sie, wie Ihre Vorgängerin, die Dampfstraßenbahn, zunächst am damals östlichen Ortsrand, am Georg-Schüler-Platz.

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Im Norden viel Neues!

Was kann man denn nun mit einem Zweiten Nordring und einer Griesheimer Stadtbahn so anfangen?

Vielerorts würde man Griesheim beneiden. Denn zahlreiche Landstriche kämpfen gegen Abwanderung, Wohlstandsverlust und fehlende Infrastrukturen. In der Zwiebelstadt kennt man diese Probleme nicht wirklich. Griesheim steht eigentlich schon ganz gut da. Und es gibt sogar diverse Chancen zur Weiterentwicklung.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem perfekten Gewerbegebiet mit angeschlossenem Stadion?

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Zweiter Nordring

Schon seit vielen Jahren ist in Griesheim eine weitere nördliche Umgehungsstraße im Gespräch. Der jetzige Nordring ist verkehrlich überlastet und schafft es nicht mehr, die ihm zugedachten Aufgaben zu bewältigen. Seit langem wird über einen „Zweiten Nordring“ nachgedacht. Immer wieder taucht er in der Diskussion auf und verschwindet aber auch regelmäßig wieder.

Wie könnte so ein Zweiter Nordring verlaufen und was würde er bringen?

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