Renaissancebauten in Südhessen

„Das ist doch das Rathaus von Pfungstadt?“, kann man beim Anblick des Griesheimer Rathauses meinen und liegt damit gar nicht so falsch. Denn eine Ähnlichkeit zum Pfungstädter Rathaus ist durchaus vorhanden gewesen. Das liegt natürlich zum einen an der räumlichen und zeitlichen Nähe der beiden Bauten zueinander. Es liegt aber auch daran, dass zur Erbauungszeit um 1600 in Südhessen der Renaissancestil, bzw. eine Abwandlung davon, schwer in Mode war.

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Wie würde das alte Rathaus von Griesheim heute aussehen?

Jedes Jahr führt der Kerbeumzug von Griesheim vom alten Marktplatz mit der Gaststätte „Zöllerhannes“ in der Oberdorferstraße zum neuen Festplatz an der Hegelsberghalle. Dabei wird auch symbolisch die Geschichte der Stadt mit dem Heute verbunden. Der alte Marktplatz ist jedoch als solcher gar nicht mehr zu erkennen – es fehlt dort beispielsweise das ehemals wichtigste Gebäude des Ortes – das alte Rathaus.

Wie es heute im Stadtbild aussehen würde sehen Sie in diesem Artikel.

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Erhaltenswerte Bauten in Griesheim

Im letzten Artikel waren alle Gebäude aufgeführt, die gemäß der Denkmaltopographie von 1988 unter Denkmalschutz stehen. Aus heutiger Sicht- immerhin sind fast 30 Jahre vergangen, muss festgestellt werden – dass die dort gezeigte Liste zu ergänzen ist. Aus meiner Sicht sollten die folgenden Bauten ebenfalls für die Nachwelt gesichert werden.

(Dieser Artikel wurde am 15.02.2017 um weitere Bauten ergänzt, s. unten.)

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Fünfter Marktplatz entdeckt

Mit Beginn des Zwiebelmarktes am letzten Freitag ist auch ein weiterer Marktplatz auf der Bildfläche aufgetaucht: der Rathausplatz. Erstmals wurde er in das Festgelände miteinbezogen. Passend zu dem Wegweiser, der von hier die Richtung der Griesheimer Partnerstädten zeigt und die Entfernung bis dort angibt, wurde diesmal das „Internationale Dorf“ hier angesiedelt. Stände aus Bar-le-Duc, Pontassieve und Gyönk boten französische, italienische und ungarische Spezialitäten an.

Rund um den Brunnen waren dazu noch Tische und Bänke angeordnet. Verkehrsprache war neben Deutsch und Griesemerisch unter anderem Französisch, Italienisch, Ungarisch und Englisch.

Und schon am ersten Abend zeigte sich: das funktioniert sehr gut. Als ob der Platz dafür gemacht wäre.

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