Liste der Baudenkmäler in Griesheim

Griesheim hat eine reiche und (wenn man etwas genauer hinschaut) auch eine ganz interessante Geschichte. Leider haben Kriege und die Modernisierungen der letzten Jahrzehnte viele bauliche Zeitzeugen verschwinden lassen. Trotzdem gibt es einige Gebäude, die nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz geschützt sind. Welche das sind, lesen Sie hier.

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Gar nicht so nass

Die Pfützenstraße

Woher die Pfützenstraße ihren Namen hat scheint eigentlich ganz klar. Das Wort Pfütze steckt ja vollkommen unverändert darin. Es stammt laut Wikipedia von dem lateinischen Wort puteus ab, das Grube oder Brunnen bedeutet. Über das althochdeutsche pfuzza hat es Eingang in unsere moderne Sprache gefunden. Es steht heute für eine eher kleine Ansammlung von Flüssigkeit, meist Wasser, die sich zeitweise gebildet hat, z.B. durch einen Regenschauer. Und wenn man in die alten Fotos von Griesheim schaut, dann sieht man, dass die Pfützenstraße im Bereich Kirchgasse bei Starkregenereignissen regelmäßig unter Wasser stand. Zumindest bis eine leistungsfähige Kanalisation geschaffen wurde. Der Fall ist also klar. Oder?

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Der alte Marktplatz

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Es gab eine Reitschule! Sogar zwei! Wir haben ja im letzten Artikel die Frage aufgeworfen, ob es vor dem Ersten Weltkrieg ein Karussell in Griesheim gab. Es wird natürlich nicht ganz so ausgesehen haben, wie auf obigem Bild vom Aufbau der diesjährigen 1250-Jahr-Feier in Leeheim. Aber wir können sogar vermuten, wo die Standorte waren. Im Bauamt der Stadt Griesheim hängt nämlich ein alter Plan, der einen Festaufbau zeigt.

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Überlegungen zur Straßenbahnverlängerung im Griesheimer Westen

Zu meinem Artikel „Visionen für den westlichen Stadteingang“ gab es in letzter Zeit einige Fragen und Kommentare, die eine mögliche Verlängerung der Straßenbahn nach Westen betreffen. Tatsächlich ist das Thema Straßenbahn in meinem Text etwas kurz gekommen – einige Gedanken hierzu will ich daher hier nachtragen.

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Eine „vernünftige“ Lösung für die Goldene Insel und das Nikolosehaus ?

03_altemitte_2014-04-13-leermitstrasseDie beiden Artikel zuvor waren der erste und zweite Teil eines Vortrages, den ich am 28.7.16 gehalten habe. Im dritten Teil, den Sie hier nun vor sich haben, soll sich mit einem konkreten Beispiel beschäftigen, nämlich mit der „Goldenen Insel“ bzw. dem Riedhof. Ich möchte einmal zeigen, wie sich die Situation ohne übergeordnete Planung entwickeln könnte, rein vernunftsorientiert. Vorab sei schon verraten: Es wird unschön.

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Das ehemals älteste Haus von Griesheim

Das bekannteste Fachwerkhaus Griesheims ist das Nikolosehaus an der Ecke Oberndorferstraße und Schulgasse. Vor einigen Jahren noch wurde es auch als ältestes Fachwerkhaus der Stadt bezeichnet, mittlerweile haben Forschungen ergeben, daß das Fachwerkhaus an der Südwestecke des Jean-Bernard-Platzes etwas älter ist.
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