Als der Darmbach bei Griesheim verschwand

Leicht nach Kläranlage duftend und in ein gradliniges, unnatürliches Betonkorsett eingezwängt fließt ein schmales Gewässer nördlich von Griesheim in Richtung Westen. Die Rede ist von der Landwehr, die hier, an der Gemarkungsgrenze zu Büttelborn, verläuft. Ihre Bauart, ihr Name und der Geruch zeigen es gleich: Man hat es hier nicht mit einem natürlichen Gewässer zu tun. Sucht man nach der Herkunft des Gewässers auf der Landkarte, wird man im Bereich des Gehaborner Hofes fündig. Denn bis hier heißt der Wasserlauf Darmbach.

Wieso aber wechselt der Darmbach in Griesheim seinen Namen? Ein Blick dazu in alte Landkarten zeigt noch Erstaunlicheres: Ursprünglich ist der Darmbach nördlich von Griesheim spurlos verschwunden…

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Die Rheingau-Connection

Wirtschaftlich gesehen ist Griesheim heute ziemlich stark auf Darmstadt ausgerichtet. Eine wichtige Rolle spielen natürlich auch der Kern der Rhein-Main-Region mit Frankfurt, Wiesbaden und Mainz, etwas weniger der Rhein-Neckar-Raum mit Mannheim und Heidelberg. Die Rolle des Rheingaus für Griesheim dagegen ist keine wirtschaftliche, sondern eher eine touristische: die schönen Städte mit ihren kulturellen, landschaftlichen und weinbautechnischen Reizen bieten sich für einen Wochenendausflug an.

Im Mittelalter dagegen gab es eine Zeit, in der Griesheim und Teile des Rieds ein wichtiger Bestandteil des Rheingauer Wirtschaftssystems waren.

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Trockengelegt

Über den Landgraben

Es gibt viele positive Dinge über Griesheim zu berichten. Meldungen über plätschernde Bäche, lauschige Segelreviere und beeindruckende Meeresbuchten gehören leider nicht dazu. Die Stadt ist tatsächlich ziemlich trockengelegt. Das war nicht immer so.

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