Von der Düne bleibt ein Sockel

Das Waldschlösschen auf seinem Sockel
Das Waldschlösschen auf seinem Sockel

Wenn sich die Natur verändert oder wenn der Mensch die Natur verändert, dann geschieht dies manchmal so radikal, dass nur noch einzelne Spuren auf das Verlorene hindeuten. In den Alpen etwa weisen viele Seen in langgestreckten Tälern (z.B. Lago Maggiore oder Comer See) auf die ehemals vorhandenen Gletscher hin. Die Klippen von Dover zeigen uns, dass nicht nur eine Mehrzahl der Engländer, sondern auch das anbrandende Meer die Briten von Europa getrennt hat.

Und in Griesheim zeigen das Waldschlösschen und einige benachbarte Häuser durch ihre merkwürdige Lage auf einem hohen Sockel, der ein bisschen ein Verkehrshindernis darstellt, dass hier die Landschaft ehemals ganz anders aussah als heute.

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Überlegungen zur Straßenbahnverlängerung im Griesheimer Westen

Zu meinem Artikel „Visionen für den westlichen Stadteingang“ gab es in letzter Zeit einige Fragen und Kommentare, die eine mögliche Verlängerung der Straßenbahn nach Westen betreffen. Tatsächlich ist das Thema Straßenbahn in meinem Text etwas kurz gekommen – einige Gedanken hierzu will ich daher hier nachtragen.

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Von der Stange ist nicht schlecht

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Ehemaliger Bahnhof Mainz-Bischofsheim

Im Gegenteil. Wir Architekten neigen ja dazu, für jedes Bauvorhaben die Welt neu zu erfinden um das Optimum für den Nutzer herauszuholen. Wir betrachten gerne jede Bauaufgabe als individuelles Kunstwerk. Meist machen wir das mit guten Absichten. Und sehr oft gelingt uns auch eine Lösung, mit der alle Seiten zufrieden sein können.

Manchmal ist es aber ratsam, Bekanntes zu modifizieren statt Unbekanntes zu erfinden. Die Erbauer der historischen Kathedralen haben das gewusst und so ist zum Beispiel die Gotik entstanden. Die aufeinander aufbauenden Bauvorhaben hatten also Stil. Und das ist ja auch nichts Schlechtes. Kann man bei Bahnhöfen also auch so machen…

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Eine „vernünftige“ Lösung für die Goldene Insel und das Nikolosehaus ?

03_altemitte_2014-04-13-leermitstrasseDie beiden Artikel zuvor waren der erste und zweite Teil eines Vortrages, den ich am 28.7.16 gehalten habe. Im dritten Teil, den Sie hier nun vor sich haben, soll sich mit einem konkreten Beispiel beschäftigen, nämlich mit der „Goldenen Insel“ bzw. dem Riedhof. Ich möchte einmal zeigen, wie sich die Situation ohne übergeordnete Planung entwickeln könnte, rein vernunftsorientiert. Vorab sei schon verraten: Es wird unschön.

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Mit dem Bus in alle Welt, naja, zumindest ins Ried

Geschichte der Buslinien in Griesheim / Neu: Busse direkt nach Groß-Gerau oder Rüsselsheim

Das wichtigste Nahverkehrsmittel in Griesheim ist die Straßenbahn. Zwei Straßenbahnlinien bringen – tagsüber im 7,5-Minuten-Takt – tausende Fahrgäste zu Zielen in Griesheim und Darmstadt. Es gab aber bis vor kurzem drei Buslinien, die den Westen Griesheims mit Zielen im Ried verbanden. Seit Mitte 2016 ist noch eine vierte Linie hinzugekommen.

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