Brücken bauen

Ein Fahrrad-Highway von Griesheim nach Darmstadt

Griesheim mit fast 30.000 Einwohnern und Darmstadt mit über 150.000 Einwohnern sind direkte Nachbarstädte. Trotzdem sind die sie nicht gut miteinander vernetzt. Die beiden Autobahnen, die zwischen den Städten liegen, wirken wie eine Mauer. Dabei wird der direkte Verkehr zwischen den beiden Orten hauptsächlich über eine einzige Brücke im Zuge der B26 abgewickelt.

Gerade im Hinblick auf das immer noch andauernde Wachstum beider Städte wird es aber in Zukunft mehr Verkehr geben. Als Autofahrer ist es meist kein Problem, einen Umweg in Kauf zu nehmen. Um aber den steigenden Verkehr auf umweltfreundlichere Alternativen umzuleiten, muss man zum Beispiel beim Radverkehr auch über zusätzliche, direktere Verbindungen nachdenken.

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Bürgerbeteiligung Konversionsflächen

Nach einigen Vorschlägen für Griesheim, die erst in der Zukunft eine Chance auf Realisierung haben, will ich heute auf ein ganz reales städtebauliches Projekt in Griesheim hinweisen: die Bebauung der Konversionsflächen. Hier sind alle Bürger eingeladen, am Montag, den 28.11.2016 um 18.30 Uhr an einer Bürgerversammlung in der Hegelsberghalle mit Bürgerbeteiligung teilzunehmen.

Nutzen Sie die Chance, hier eine gerechte Zukunft von Griesheim aktiv mitzugestalten. Infos finden Sie hier.

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Am Abgrund

Atombomben in Griesheim in den 1960ern

In Zeiten wie diesen wird einem für kurze Momente klar, wie zerbrechlich womöglich all das sein könnte, was wir so um uns herum als normal und unerschütterlich sehen. Dabei ist das Spiel mit dem Feuer in einer Welt, der militärische Mittel zur Verfügung stehen, die wir uns in ihrer Wirkung kaum ausmalen können, eines, dass man besser unterließe. Und man sollte sich auch gut die Gründe überlegen, warum neuerdings so viele trotzdem mit dieser Gefahr sympathisieren.

Die Werkzeuge, die der Menschheit den Untergang bringen könnten, sind dabei gar nicht unerreichbar weit weg. In Griesheim waren zum Beispiel in den 1960er Jahren Atomraketen stationiert. Der Abgrund war damals zum Greifen nahe.

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Universitätsstadt Griesheim

Unschöner Anfang, aber große Chance für die Zukunft der Stadt

Griesheim ist Standort einer Universität. OK – nicht einer Ganzen. Aber zumindest eines kleinen Teiles der Technischen Universität Darmstadt. Diese betreibt nämlich neben den „eigentlichen“ und ziemlich großen Standorten in der Darmstädter Innenstadt und an der dortigen Lichtwiese noch einige kleinere Standorte. Da gibt es zum Beispiel den Bereich neben dem Botanischen Garten, aber auch einen zur Zeit noch kleinen Standort auf Griesheimer Stadtgebiet nördlich des ehemaligen Flugplatzes. Dieser Standort wird von der Uni „Windkanal“ genannt.

Neben einer schwierigen Geschichte liegen hier enorme Potenziale für die zukünftige Entwicklung von Griesheim.

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Ein Weg wandert

Der Hausweg und das Griesheimer Haus

Heute ist der 6.6.2016 und gestern fand der Kreiswandertag statt. Diesmal in Griesheim. Normalerweise ist es ja der Wanderer, der wandert. Deshalb heißt er ja so. Und der Weg, auf dem er wandert (also der Wanderer), der bleibt an Ort und Stelle (also der Weg). Außerdem wandert der Wanderer einen Weg von A nach B, und die Distanz von A nach B ist meist größer als 0. Sonst würde das ganze Wandern ja keinen Sinn machen.

Aber in Griesheim gibt es einige Besonderheiten. Hier gibt es nämlich einen Weg, der selber gewandert ist. Und durch diese Wanderung verkürzte sich die Strecke von A nach B (oder genauer gesagt von Griesheim nach Darmstadt) von etwa sieben Kilometer auf null. Und das auch noch quer zum Weg…

Wie das geht, lesen Sie hier.

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