Kleine Chronik des Griesheimer Sandes

Zur Zeit findet der Bürgerbeteiligungsprozess zur Entwicklung der Konversionsflächen statt. Dabei geht es um die Umwandlung ehemaliger Militärflächen im Griesheimer Südosten (nördlich des Flugplatzes) in ein zukunftsorientiertes Quartier mit bezahlbarem Wohnraum.

Im Folgenden möchte ich Ihnen eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Geschichte des Geländes zeigen. In Kürze werden weitere Artikel folgen, die sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigen.

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Weitere Infos zur Eisenbahnstrecke in die Griesheimer Militärflächen

Im vorletzen Artikel konnten Sie ja bereits etwas über die ziemlich unbekannte Eisenbahnlinie vom Darmstädter Hauptbahnhof direkt in die ehemaligen Griesheimer Militärflächen lesen. Auf der auch ansonsten sehr lesenswerten Homepage von Walter Kuhl über die ehemalige Eisenbahnstrecke von Darmstadt über Griesheim nach Worms gibt es auch zu der Griesheimer Militärbahn weitere Information: Diese finden Sie hier.

Die vergessene Eisenbahnstrecke nach St. Stephan

Das Griesheimer Stadtgebiet wurde einst von drei voneinander unabhängige Bahnstrecken erschlossen. Von ihnen ist bis heute nur noch die schmalspurige Straßenbahnstrecke erhalten. Anfang der 1990er Jahre wurden im Norden der Stadt der Rest der einstigen normalspurigen Bahnstrecke von Darmstadt über Griesheim nach Worms abgebaut.

Dass es aber noch eine dritte Eisenbahntrasse nach Griesheim gab, ist dagegen in Vergessenheit geraten.

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Bürgerbeteiligung Konversionsflächen

Nach einigen Vorschlägen für Griesheim, die erst in der Zukunft eine Chance auf Realisierung haben, will ich heute auf ein ganz reales städtebauliches Projekt in Griesheim hinweisen: die Bebauung der Konversionsflächen. Hier sind alle Bürger eingeladen, am Montag, den 28.11.2016 um 18.30 Uhr an einer Bürgerversammlung in der Hegelsberghalle mit Bürgerbeteiligung teilzunehmen.

Nutzen Sie die Chance, hier eine gerechte Zukunft von Griesheim aktiv mitzugestalten. Infos finden Sie hier.

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Am Abgrund

Atombomben in Griesheim in den 1960ern

In Zeiten wie diesen wird einem für kurze Momente klar, wie zerbrechlich womöglich all das sein könnte, was wir so um uns herum als normal und unerschütterlich sehen. Dabei ist das Spiel mit dem Feuer in einer Welt, der militärische Mittel zur Verfügung stehen, die wir uns in ihrer Wirkung kaum ausmalen können, eines, dass man besser unterließe. Und man sollte sich auch gut die Gründe überlegen, warum neuerdings so viele trotzdem mit dieser Gefahr sympathisieren.

Die Werkzeuge, die der Menschheit den Untergang bringen könnten, sind dabei gar nicht unerreichbar weit weg. In Griesheim waren zum Beispiel in den 1960er Jahren Atomraketen stationiert. Der Abgrund war damals zum Greifen nahe.

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Universitätsstadt Griesheim

Unschöner Anfang, aber große Chance für die Zukunft der Stadt

Griesheim ist Standort einer Universität. OK – nicht einer Ganzen. Aber zumindest eines kleinen Teiles der Technischen Universität Darmstadt. Diese betreibt nämlich neben den „eigentlichen“ und ziemlich großen Standorten in der Darmstädter Innenstadt und an der dortigen Lichtwiese noch einige kleinere Standorte. Da gibt es zum Beispiel den Bereich neben dem Botanischen Garten, aber auch einen zur Zeit noch kleinen Standort auf Griesheimer Stadtgebiet nördlich des ehemaligen Flugplatzes. Dieser Standort wird von der Uni „Windkanal“ genannt.

Neben einer schwierigen Geschichte liegen hier enorme Potenziale für die zukünftige Entwicklung von Griesheim.

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