Bauherr für eine Burg gesucht

bauherr gesucht

Griesheim im Hochmittelalter, Teil 2

Wenn wir uns fragen, ob es in Griesheim eine Burg gegeben haben könnte, dann müssen wir uns fragen, wer so etwas überhaupt gebaut haben könnte. Jeder Architekt kennt das: Ohne Bauherr keinen Bau. Aber wurden Burgen nicht von Kaisern, Königen oder wenigstens Grafen gebaut? Wurden von dort nicht Länder regiert oder wenigstens bedeutende Fernstraßen überwacht? Das gab es doch in Griesheim alles nicht…

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Eine Burg in Griesheim?

Modell einer Turmhügelburg
Modell einer Turmhügelburg, erhältlich im Griesheimer Museum

Griesheim im Hochmittelalter, Teil 1

In allen Nachbarorten von Griesheim gab es Burgen: In Büttelborn, in Pfungstadt, in Eschollbrücken, in Dornberg und in Darmstadt mindestens eine. In Wolfskehlen sogar zwei. Daher stellt sich schon rein aus statistischen Gründen die Frage, ob es so etwas in Griesheim nicht auch gegeben haben könnte. Auch der Heimatforscher Karl Knapp äußert in seinem Werk „Griesheim – Von der steinzeitlichen Siedlung zur lebendigen Stadt“ die Vermutung, eine solche Burg hätte es in Griesheim gegeben. Wir wollen also mal überlegen, was dafür und was dagegen spricht.

Fangen wir mit den Gegenargumenten an. (Dann haben wir das schon mal hinter uns.)

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Modelle von Griesheimer Gebäuden

9 Modelle von GriesheimEin bißchen Werbung muß auch sein. Allerdings ohne kommerziellen Hintergedanken. Im Griesheimer Museum sind seit einiger Zeit acht Modelle von Griesheimer Gebäuden aus verschiedenen Epochen der Stadtgeschichte erhältlich. Von der römischen Villa bis zum modernen Schulbau der Gerhart-Hauptmann-Schule ist einiges dabei. Natürlich darf dabei ein Modell des Renaissance-Rathauses, das im 2. Weltkrieg zerstört wurde, ebensowenig fehlen wie die Lutherkirche. Auch die Rekonstruktion einer Burg, wie es sie in Griesheim möglicherweise einmal gab (dazu demnächst mehr), ist dabei. Die Häuser, meist im Maßstab 1:125 werden ergänzt von Modell einer Straßenbahn der Linie 9A (die Griesheimer Linie) im Maßstab 1:87.

Alle Modelle kosten 5,-€, der Gewinn kommt dem Heimatmuseum Griesheim e.V. zugute.

Informationen zum Museum und die Öffnungszeiten finden Sie hier.

Damit man die Modelle ein bißchen besser sehen kann – hier das ganze nochmal in groß (bitte weiterlesen)

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Wie ist das Ried entstanden?

Ried bei GoddelauDen ersten Teil der Geschichte der Landschaft um Griesheim haben wir ja schon gehört. Aber das Ganze endete bis jetzt mit jeder Menge Sand und Kies. Aber woher kommt dann die ganze feuchte Brapsche, die sich wie Beton um die Fahrradreifen legt, wenn man an der falschen Stelle im Ried den Weg verlässt?

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Sicheldünen und Parabeldünen

Dünen in ihrer ursprünglichen Form gibt es in Griesheim eigentlich nicht mehr. Die in den „Griesheimer Dünen“ sichtbaren Erhebungen sind eher durch die jahrelangen Granateinschläge während der Nutzung des Bereiches als militärischer Schießplatz geformt worden. Der Mensch hat die Natur auch durch Bebauung oder die Landwirtschaft stark verändert, aber auch die Natur selbst hat die Dünen nicht in ihrer ursprünglichen Form belassen. Aber wie war sie denn, die ursprüngliche Form?
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Eine europäische Sitzgruppe

Auf dem Platz-Bar-le-Duc findet sich eine kleine Sitzgruppe gegenüber des Kochschulhauses. Sie ist ein Geschenk der Griesheimer Partnerstadt Bar-le-Duc in Frankreich. Das verspielte Design der Sitzgruppe zeigt uns die Gestaltungsfreude französischer Städteplaner und Gestalter, die gerade auch bei Verkehrsbauten zu bewundern ist. Insofern bietet uns Europa die Chance, auch unseren Nachbarn einmal über die Schulter zu schauen und positive Dinge auszutauschen.

IMG_7094Die gleichen Sitzmöbel finden sich übrigens auch im ältesten Teil der Stadt Bar-le-Duc, in Bar-la-Ville auf der rechten Seite des Flusses Ornain. Über römischen Spuren erhebt sich hier die Kirche Notre-Dame, die lange Zeit die einzige Pfarrkirche der Stadt war. Daneben steht das Touristenbüro. Und dazwischen kann man sitzen wie in Griesheim, bzw. richtiger: in Griesheim kann man sitzen wie in Frankreich.

Geschichte des Platzes Bar-le-Duc

Endstation Platz Bar-le-Duc in Griesheim

Der Platz Barl-le-Duc ist neben dem Hans-Karl-Platz, dem Georg-Schüler-Platz und dem Rathausplatz eine der großen Freiflächen der Griesheimer Innenstadt. Gleichzeitig stellt er als Endstation von den beiden Straßenbahnlinien und den drei Buslinien, die Griesheim ansteuern, den wichtigsten Punkt für den öffentlichen Nahverkehr der Stadt dar. Außerdem stellt er das Bindeglied zwischen der Innenstadt im Osten und der Altstadt im Westen und Norden des Platzes dar. Den Platz gibt es in dieser Form allerdings erst seit den 1970er Jahren.
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