Eine europäische Sitzgruppe

Auf dem Platz-Bar-le-Duc findet sich eine kleine Sitzgruppe gegenüber des Kochschulhauses. Sie ist ein Geschenk der Griesheimer Partnerstadt Bar-le-Duc in Frankreich. Das verspielte Design der Sitzgruppe zeigt uns die Gestaltungsfreude französischer Städteplaner und Gestalter, die gerade auch bei Verkehrsbauten zu bewundern ist. Insofern bietet uns Europa die Chance, auch unseren Nachbarn einmal über die Schulter zu schauen und positive Dinge auszutauschen.

IMG_7094Die gleichen Sitzmöbel finden sich übrigens auch im ältesten Teil der Stadt Bar-le-Duc, in Bar-la-Ville auf der rechten Seite des Flusses Ornain. Über römischen Spuren erhebt sich hier die Kirche Notre-Dame, die lange Zeit die einzige Pfarrkirche der Stadt war. Daneben steht das Touristenbüro. Und dazwischen kann man sitzen wie in Griesheim, bzw. richtiger: in Griesheim kann man sitzen wie in Frankreich.

Geschichte des Platzes Bar-le-Duc

Endstation Platz Bar-le-Duc in Griesheim

Der Platz Barl-le-Duc ist neben dem Hans-Karl-Platz, dem Georg-Schüler-Platz und dem Rathausplatz eine der großen Freiflächen der Griesheimer Innenstadt. Gleichzeitig stellt er als Endstation von den beiden Straßenbahnlinien und den drei Buslinien, die Griesheim ansteuern, den wichtigsten Punkt für den öffentlichen Nahverkehr der Stadt dar. Außerdem stellt er das Bindeglied zwischen der Innenstadt im Osten und der Altstadt im Westen und Norden des Platzes dar. Den Platz gibt es in dieser Form allerdings erst seit den 1970er Jahren.
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Wo kommt eigentlich der ganze Sand her?

Griesheim ist buchstäblich auf Sand gebaut. Bis auf die Bereiche westlich der Pfützenstraße und der Oberndorferstraße, die dem hessischen Ried zuzuordnen sind, liegt die Stadt in einer Landschaft, die ehemals von Sanddünen geprägt war (und außerhalb des Stadtgebietes auch noch ist). Aber wo kommt der ganze Sand eigentlich her?

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Viele Griesheims

Griesheim-sur-Souffel
Griesheim-sur-Souffel

Viele Griesheimer werden auch das kennen: Auswärtige (und leider auch der ein oder andere Griesheimer selbst) bezeichnen unser Griesheim als Darmstadt-Griesheim. Das geht nun wirklich gar nicht! Meist will man eine Verwechslung mit Frankfurt-Griesheim vermeiden (daß allerdings tatsächlich Stadtteil des großen Nachbarn geworden ist). Ein bißchen besser ist die Bezeichnung als Griesheim bei Darmstadt (so hieß der Ort übrigens auch im Eisenbahndeutsch als es noch einen Bahnhof gab). Ganz nett, aber leider nicht hilfreich ist das bei der Post übliche „Griesheim Hess“, also Griesheim in Hessen, da ja das oben erwähnte Frankfurt-Griesheim seit 1946 auch zu Hessen und nicht mehr wie ganz Frankfurt zu Preußen gehört.
Gibt es denn eigentlich noch mehr Griesheims, mit denen Verwechslung droht?

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Zwei Landschaften – Zwei Ausflugstipps

In den Griesheimer Dünen
In den Griesheimer Dünen

Die Gemarkung von Griesheim gehört zu zwei Landschaften. Glauben Sie nicht? Ist aber so, auch wenn es tatsächlich nur sehr schwer zu erkennen ist, weil sie sich erst einmal optisch nicht so stark unterscheiden wie Berg und Tal. „Zwei Landschaften – Zwei Ausflugstipps“ weiterlesen

Der Name „Griesheim“

Viele Griesheimer werden das kennen: Beim Blick in den Briefkasten taucht immer mal wieder ein Schreiben auf, das im Adressfeld „Grießheim“ als Zielort angibt. Meist kommt der Brief nicht aus der Gegend. Der Absender meint es eigentlich nie böse – er weiß es halt nicht besser. Und ganz falsch liegt er mit der Schreibweise auch nicht… „Der Name „Griesheim““ weiterlesen

Fünf Finger im Emsland

  1. imageGriesheims Nachbarstadt Darmstadt hat ein ungewöhnliches Wahrzeichen – den Hochzeitsturm. Architektonisch einzigartig bekrönt er die Mathildenhöhe und die ehemalige Künstlerkolonie. Die Giebelgestaltung erinnert an die fünf Finger einer Hand – ganz ähnlich wie ein etwas kleineres, aber älteres Gebäude im Emsland.

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Das Pfarrhaus und das Paradies (oder doch Paris?)

Das Pfarrhaus
Das Pfarrhaus

Das alte Pfarrhaus in der Griesheimer Pfarrgasse kann wohl als stattlichstes Fachwerkhaus in Griesheim bezeichnet werden, auch wenn das Nikolosehaus bekannter und das Gebäude an der Südwestecke des
Jean-Bernard-Platzes älter ist. Der Komplex ist seit Jahrhunderten im Besitz der Kirche und ist es auch heute noch.
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