Wie so ein Ortsherr wohnt – Beispiel Amorbach

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Das sogenannte Templerhaus in Amorbach, Kreis Miltenberg, Bayern.

Griesheim im Hochmittelalter, Teil 7

Ein Vertreter einer Turmburg bzw. eines Wohnturmes, wie wir sie in den Artikeln über Holzheim und Eschelbronn gesehen haben, hat sich doch erhalten. Das sogenannte Templerhaus in Amorbach.

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Wie so ein Ortsherr wohnt – Beispiel Eschelbronn

eschelbronn 5Griesheim im Hochmittelalter, Teil 6

Die Ausgrabung in Holzheim hat sehr schön gezeigt, wie sich das Ende der Villikationswirtschaft baulich auswirkt: Ein eher landwirtschaftlich geprägter Hof entwickelt sich zu einer Formform der Burgen, wie wir sie heute mit dem Mittelalter verbinden.

Anhand des Beispieles der Burg von Eschelbronn im Kraichgau zeigen sich auch sehr schön viele weitere Zwischenschritte auf dem Weg zur Burg.

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Wie so ein Ortsherr wohnt – Beispiel Holzheim

holzheim_klGriesheim im Hochmittelalter, Teil 5

Wie wohnt er denn nun? Mit dieser Frage haben sich mehrer archäolgische Ausgrabungen beschäftigt. Und sie haben die Frage auch beantwortet. Schauen wir zunächst einmal nach Holzheim bei Fritzlar in Nordhessen…

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(K)eine Revolution

revolution_vilGriesheim im Hochmittelalter, Teil 4

Schon mal etwas von der Villikation gehört? Nein? Das mag daran liegen, daß es diese seit vielen Jahrhunderten nicht mehr gibt. Und das ist wirklich gut so. Ihr Beseitigung erfolgte allerdings in keiner Revolution (da stehen die Deutschen nicht so drauf), sondern war das Ergebnis eines gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Prozesses, der Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte in Anspruch nahm.

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Die Darmstädter Stadtkirche als Modell

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Die Darmstädter Stadtkirche als Modell

Seit kurzem gibt es neben diversen anderen Modellen von Darmstädter Gebäuden des Vereins Darmstadtia e.V. nun auch die Stadtkirche.

Das Darmstädter Echo hat hier darüber berichtet.

Das Modell im Maßstab 1:200 ist für 9,20€ an folgenden Verkaufsstellen erhältlich:

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Bauherr für eine Burg gesucht

bauherr gesucht

Griesheim im Hochmittelalter, Teil 2

Wenn wir uns fragen, ob es in Griesheim eine Burg gegeben haben könnte, dann müssen wir uns fragen, wer so etwas überhaupt gebaut haben könnte. Jeder Architekt kennt das: Ohne Bauherr keinen Bau. Aber wurden Burgen nicht von Kaisern, Königen oder wenigstens Grafen gebaut? Wurden von dort nicht Länder regiert oder wenigstens bedeutende Fernstraßen überwacht? Das gab es doch in Griesheim alles nicht…

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Eine Burg in Griesheim?

Modell einer Turmhügelburg
Modell einer Turmhügelburg, erhältlich im Griesheimer Museum

Griesheim im Hochmittelalter, Teil 1

In allen Nachbarorten von Griesheim gab es Burgen: In Büttelborn, in Pfungstadt, in Eschollbrücken, in Dornberg und in Darmstadt mindestens eine. In Wolfskehlen sogar zwei. Daher stellt sich schon rein aus statistischen Gründen die Frage, ob es so etwas in Griesheim nicht auch gegeben haben könnte. Auch der Heimatforscher Karl Knapp äußert in seinem Werk „Griesheim – Von der steinzeitlichen Siedlung zur lebendigen Stadt“ die Vermutung, eine solche Burg hätte es in Griesheim gegeben. Wir wollen also mal überlegen, was dafür und was dagegen spricht.

Fangen wir mit den Gegenargumenten an. (Dann haben wir das schon mal hinter uns.)

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Modelle von Griesheimer Gebäuden

9 Modelle von GriesheimEin bißchen Werbung muß auch sein. Allerdings ohne kommerziellen Hintergedanken. Im Griesheimer Museum sind seit einiger Zeit acht Modelle von Griesheimer Gebäuden aus verschiedenen Epochen der Stadtgeschichte erhältlich. Von der römischen Villa bis zum modernen Schulbau der Gerhart-Hauptmann-Schule ist einiges dabei. Natürlich darf dabei ein Modell des Renaissance-Rathauses, das im 2. Weltkrieg zerstört wurde, ebensowenig fehlen wie die Lutherkirche. Auch die Rekonstruktion einer Burg, wie es sie in Griesheim möglicherweise einmal gab (dazu demnächst mehr), ist dabei. Die Häuser, meist im Maßstab 1:125 werden ergänzt von Modell einer Straßenbahn der Linie 9A (die Griesheimer Linie) im Maßstab 1:87.

Alle Modelle kosten 5,-€, der Gewinn kommt dem Heimatmuseum Griesheim e.V. zugute.

Informationen zum Museum und die Öffnungszeiten finden Sie hier.

Damit man die Modelle ein bißchen besser sehen kann – hier das ganze nochmal in groß (bitte weiterlesen)

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