Chamäleon

Seit einigen Wochen schon ist der Supermarkt in der Griesheimer Innenstadt geschlossen. Es steht ein Wandel an. In absehbarer Zeit wird das flache Marktgebäude abgebrochen werden um Platz zu machen für das sogenannte Innenstadtprojekt. Ein mehrgeschossiger Komplex aus Wohn- und Geschäftshäusern wird dann errichtet. Diese Baumaßnahme wird der vorläufige Endpunkt einer Reihe von Veränderungen sein, die das Grundstück in den letzten eineinhalb Jahrhunderten erlebt hat.

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Vortrag zum Schießplatz

In Kooperation mit der Veranstaltungsreihe der TUD „Talk im Tower“ werden am 17. Januar um 18 Uhr im Tower auf dem ehemaligen August-Euler-Flugplatz Gabriele Winter und Daniel Jünger nochmals den Vortrag „Der Griesheimer Schießplatz – Wie sich die große Geschichte auf einen kleinen Ort auswirkt“ halten.

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Männerspielplatz

Vor fast 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. Millionen Tote, zerstörte Städte und Landschaften, Kriegsverbrechen – die Bilanz dieses Ereignisses ist schrecklich. Die Gründe, warum der Krieg ausbrach, sind vielfältig. Nicht unwesentlich verantwortlich dafür war auf jeden Fall der Militarismus: Völlige Überschätzung des eigenen militärischen Potenzials, uneingeschränkte Akzeptanz von militärischen Elementen in der Zivilgesellschaft und die unwidersprochene Vorstellung, dass man Politik mit militärischen Mitteln fortsetzen und durchsetzen könne, ließen das Deutsche Reich diesen Krieg auslösen.

Grundlagen dafür wurden letztendlich auch auf Griesheimer Gemeindegebiet gelegt.

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Kleinbahnhof wird Grünanlage

In diesen Tagen wird der Zwiebelmarkt aufgebaut, das große Stadtfest von Griesheim, das jeden September rund um und vor allem auf dem Georg-Schüler-Platz gefeiert wird. Während des Marktes reihen sich hier dicht an dicht die Buden und Zelte und die Menschen schieben einander durch das enge Gedränge. Im Rest des Jahres führt dieser Platz, obwohl mitten in der Stadt gelegen, dagegen ein beschauliches Dasein als etwas lieblos gestaltete Grünanlage ohne wirkliche Funktion. Diese Wirkung mag in der Herkunft des Platzes begründet sein. Er wurde nämlich nicht mit Absicht im Rahmen einer städtebaulichen Planung angelegt, sondern er ist eher durch Zufall entstanden.

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Jeder sollte eine zweite Chaussee erhalten

Wenn man in Griesheim von der „Chaussee“ spricht, dann ist die nahezu schnurgerade Straße von Darmstadt nach Wolfskehlen gemeint, die Griesheim der Länge nach durchzieht und die in weiten Teilen offiziell Wilhelm-Leuschner-Straße heißt. Sie ist für die Zwiebelstadt Aushängeschild, Verkehrsmagistrale und Innenstadt zugleich.

Dabei gab es neben dieser Straße bis in die 1960er Jahre eine zweite Chaussee auf Griesheimer Stadtgebiet, die zumindest verkehrlich gesehen die bedeutendere war.

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Klassische Moderne in Griesheim

Eines der interessantesten Gebäude Griesheims aus architektonischer Sicht befand sich bis 1988 an der Ecke Wilhelm-Leuschner-Straße / Schöneweibergasse. Erbaut im Jahr 1930 zeigte es – für Griesheim damals absolut ungewöhnlich – den Baustil der klassischen Moderne.

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